Erfahrungsbericht

Deutsch-Französischer Freiwilligendienst im Schulbereich, Emma

Format: Freiwilligendienst - Organisation: Deutsch-Französisches Jugendwerk - Land: Frankreich - Dauer: 10 Monate

Bewerbungsprozess

Ich musste eine schriftliche Bewerbung (Lebenslauf und Motivationsschreiben) auf Deutsch und auf Französisch einreichen.

Vor der Abreise

Bewerben musste man sich bis Mitte März, also bis fünfeinhalb Monate vor Start des Freiwilligendienstes.

Das habe ich gemacht

Ich arbeite an einer deutsch-französischen bilingualen Grundschule. Ich mache Aktivitäten zum Deutschlernen für die Kinder, z.B. Bücher vorlesen, Zungenbrecher, Deutsch-Sport-Spiele, Kopfrechnen auf Deutsch, Singen, Assistieren im Deutschunterricht...

Kosten

Ich muss keine Kosten selbst tragen. Lediglich die Reisekosten zu den Seminaren müssen vorgestreckt werden. Diese werden aber danach vom DFJW zurückgezahlt. Ich habe eine Wohnung direkt über der Schule gestellt bekommen. Die Miete wird von der Gemeinde übernommen, ich muss jedoch die 120 € Nebenkosten selbst zahlen.

Mein Tipp

Man sollte sich frühzeitig darum kümmern, in Sportvereine oder andere Freizeitvereine zu kommen, wenn man dazu Lust hat. Es hilft auf jeden Fall enorm, um neue Kontakte zu knüpfen. Jedoch kommt man dort oft nach Beginn des neuen Schuljahres nicht mehr rein.

Mein Fazit

Der Freiwilligendienst hat mir jetzt bereits nach sieben Monaten enorm viel gebracht. Man lebt alleine im Ausland, wird dadurch selbstständiger und erwachsener, man lernt intensiv die Fremdsprache, man sammelt erste berufliche Erfahrungen. Man reift unglaublich an all den Erfahrungen! Und man trifft so viele neue Leute, was ziemlich cool und bereichernd ist. In den Schulferien kann man rumreisen und sich das Land anschauen. Also ich kann echt nur jedem empfehlen, einen Freiwilligendienst in Frankreich zu machen!